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2012: Thailand in Berlin

Bundeswirtschaftsminister Glos in Thailand

Nach Jahren der Zurückhaltung besuchte mit dem Bundeswirtschaftsminister Glos in Zusammenarbeit mit dem Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und der Aussenhandelskammer in Bangkok eine hochkarätige Wirtschaftsdelegation Bangkok (19.-22. Mai 2008). Höhepunkt des umfangreichen Besprechungsmarathons, bei dem der Bundesminister 5 amtierende Minister sprach war die Unterredung mit dem amtierenden Ministerpräsitenden im Empfangszimmer des Government Houses in Bangkok. Erstmals unternahm ein Bundeswirtschaftsminister auch einen Abstecher nach Nordthailand, wo er Chiangmai besuchte.

Glos trifft Samak

Bundesminister Glos, Prime Minister Samak

Treffen im Government House, Mai 2008

KLM Fernweh

Thailand Forum 2005

Thailand Forum während der Asien-Pazifik-Wochen 2005 in Berlin. [109 KB]

Thailand Forum 2001

Thailand Forum 2001 [21 KB]

Thailand Forum 2002

Thailand Forum 2002 [47 KB]

Hannover-Messe 2009: Thailand

Informationsseminar: Geschäfts- und Investitionsmöglichkeiten in Thailand - - Anschluss an den Wachstumsmarkt in Südostasien -
23.04.2009, 10.00 Uhr - Pressenotiz by BOI Frankfurt - Die Veranstaltung konnte nicht aktueller sein !!!

Auf Initiative des Board of Investment of Thailand und in Zusammenarbeit mit dem BWA fand mit hochkarätiger Besetzung auf Thailand und Deutschland die Informationsveranstaltung zum Investitionsstandort Thailand statt, die sowohl aus den Gründen der innenpolitischen Situation als auch wegen des bevorstehenden Deutsch-Thailändischen Wirtschaftsgipfels in Berlin im Mai nicht aktueller sein konnte. Neben den Direktoren des BOI in Bangkok und Berlin sprachen der langjährige Hauptgeschäftsführer der AHK Bangkok, Dr. Paul Strunk, RA und Vize-Präsident der Kammer Klose und der Honorary Trade Advisor of Thailand in Germany Eberhard J. Trempel aus Berlin zum Thema und zur aktuellen Lage.
Berlin/Bangkok/Hannover,
Thailand zählt zu den wachstumsstärksten Ländern in der Boomregion Südostasien und ist ein wichtiges Tor zum regionalen und weltweiten Handel. Deutschen Unternehmen bietet Thailand als Absatzmarkt und auch als Investitionsstandort mit seiner strategischen Lage im Herzen der ASEAN-Staaten ein überdurchschnittliches Potential.

Die Vorteile Thailands auf einen Blick:

· liberales Wirtschaftssystem · Begünstigungen beim Import/Export
· kostengünstiger Produktionsstandort · Begünstigungen beim Investment
· optimale Sourcing-Möglichkeiten · hervorragende Infrastruktur
· stark wachsender Inlandsmarkt, 60 Mil. Kunden · hoch qualifizierte Arbeitskräfte· umfangreiche Zoll- und Steuervereinbarungen mit dem gesamten asiatischen Raum


Um die internationalen Wirtschaftsbeziehungen des Königreichs Thailand zu entwickeln, wurde das Thailand Board of Investment (BOI) als eine staatliche Fördereinrichtung gegründet. Als „One-Stop-Service-Center“ versorgt das BOI Interessenten mit allen nötigen Informationen zum Thema Geschäftsmöglichkeiten in Thailand und bietet eine Vielzahl kostenloser Dienstleistungen.

In Kooperation mit dem Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft e. V. lädt Sie das BOI am 23.04.2009 zum Informationsseminar nach Hannover ein. Durch Fachvorträge von Vertretern des Thailand Board of Investment (BOI) und Rechtsexperten sowie Erfahrungsberichte deutscher Unternehmer erhalten Sie hier auch die Gelegenheit sich allgemein über die Geschäfts- und Investitionsmöglichkeiten in Thailand zu informieren. Selbstverständlich beantworten wir auch Ihre individuellen Fragen. Wertvolle Kontakte können Sie beim anschließendem Get-together mit thailändischem Buffet knüpfen.

Die Veranstaltung ist staatlich gefördert, es werden keine Teilnahmegebühren erhoben. Für Rückfragen steht Ihnen Herr Schmitz von unserem Kooperationspartner BWA unter der Telefonnr. 030/7001143-0 oder unter der Email-Adresse s.schmitz@bwa-deutschland.de jederzeit gerne zur Verfügung! Wir würden uns über Ihre Teilnahme sehr freuen und verbleiben,

Mit freundlichen Grüßen,

Bussarakum Sriratana
Director - Thailand Board of Investment Frankfurt Office

Einladung [40 KB] - Invitation [207 KB] - Programm [180 KB]

150 Jahre Deutsch-Thailandische Beziehungen

Logo by euro-thai.net

Berlin/Bangkok: Vor 300 geladenen Gästen fand im Rahmen der GTS am 10. November 2008 im Ballroom des Bangkok Convention Centres die offizielle Festveranstaltung zum 150-jährigen Bestehen der deutsch-thailändischen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen statt. Die von der deutschen Botschaft in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Thailändischen Handelskammer unter der Leitung ihres Geschäftsführers Stefan Buerkle organisierte Veranstaltung führte Spitzenvertreter der Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Freunde der deutsch-thailändischen Beziehungen im Herzen der thailändischen Hauptstadt zusammen. Deutschlands neuer Botschafter Dr. Hanns Schumacher, der Präsident der Deutsch-Thailändischen Handelskammer Pracha Chivapornthip, das Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank Jürgen Fitschen, der Thailand-Sprecher des Asien-Pazifik-Ausschuss der deutschen Wirtschaft Dr. Wucherer (Siemens AG) und schließlich der amtierende Außenminister Thailands H.E. Sompong Amornvivat waren die Sprecher des Gala-Dinners, das sowohl von deutscher als auch thailändischer Seite hochkarätig besetzt war. Die große Resonanz auf thailändischer Seite, die an diesem Abend auch die Kontrahenten der aktuellen politischen Auseinandersetzung in einen Saal brachte, verdeutlicht die gute Basis der Beziehungen und das nachhaltige Interesse an ihrer Weiterentwicklung. Thailands Außenminister sagte HTA Eberhard J. Trempel vom Berliner Thailand Forum zu, die Möglichkeit der persönlichen Teilnahme aus Anlaß der im Oktober 2009 wieder stattfindenden Asien-Pazifik-Wochen zu sichern. 2005 war dieser letztmals in Berlin und sprach damals noch in seiner Eigenschaft als Thai Trade Representative vor dem Thailand Forum. Im Rahmen der Feierlichkeiten fanden das German Technology Symposium 2008 und erstmals die Lifestyle & Travel statt, an denen über 200 Aussteller teilnahmen. Über 5000 Besucher ließen sich zu den Messen registrieren. Nicht wenige davon besuchten die über 60 Symposien und Fachveranstaltungen der GTS, die gleichsam Leistungss chau der deutschen Industrie, Wissenschaft und Dienstleistung waren.

Das Design des Festlogos ist der von Euro-Thai.net entworfenen Festschrift entnommen, die aus Anlaß des Gala-Dinners erstellt wurde.

8.5.2009 - Thailand in Berlin

Am 8. Mai 2009 fand im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin die 2. Sitzung der Deutsch-Thäiländischen Gemischten Wirtschaftskommission statt, wie der Asien Pazifik Ausschuss der Deutschen Wirtschaft soeben mitteilte. Der stellvertretende thailändische Premierminister Korbsak Sabhavasu besuchte vom 7. bis 9. Mai 2009 die Bundesrepublik Deutschland. Die ASEAN-Staaten und insbesondere Thailand haben großes Interesse an deutschem Know-how im Bereich der Nachhaltigkeit der produzierenden Industrie. Die thailändische Regierung möchte in den kommenden Jahren viele solche Projekte anstoßen und unterstützen.

Analyse - Report:
Wirtschaftspartner Thailand – Status und Ausblick in unruhigen Zeiten

Eine wirtschaftspolitische Stellungnahme des Thailand Forums aus Anlass der 2. Sitzung der Deutsch-Thailändischen Gemischten Wirtschaftskommission am 5. Mai 2009 in Berlin

Die innenpolitische Lage in Thailand scheint auch weiterhin Grund zur Sorge zu bieten. Gerade in der aktuellen Krisensituation der Weltwirtschaft stellen sich ausländische Betrachter nicht unbegründet die Frage, ob die „thailändische Farbenlehre“, jüngst um die Farbe „blau“ erweitert, die richtige Antwort auf eine Herausforderung ist, die alle wichtigen Handelsnationen heute erheblich belastet. Unzweifelhaft belastet die Lage und die etwas ungewisse Entwicklung die Entscheidungsprozesse vieler potenzieller Investoren. Andererseits hilft die aktuelle Krise in der innenpolitischen Auseinandersetzung, da „Zeit“ gewonnen wird. Und Zeit benötigt man in Thailand. Gleichgültig, wer die Regierung stellt. In der grundsätzlichen Entwicklungsrichtung des Landes sind sich Regierung und Opposition einig. Wesentliche Differenzen bestehen in der Art der Durchsetzung und in der Frage der Transparenz. Es geht auch um eine neue Geschäftsethik in Politik und Gesellschaft und um die Fortsetzung dessen, für was Thailand grundsätzlich steht: Ein Land in Asien, dass seinen Weg in die Zukunft in Freiheit und ohne allzu starke fremde Einmischung oder Bevormundung gestalten möchte. ......... Den vollständigen Report können Sie hier downloaden.... [197 KB]

Farbenlehre in Thailand

nach gelb kommt rot und dann "grün" ?

Es bleibt eher so, wie es ist.

Bangkok im September

by BBC online, seen 03.09.2008

Bangkok Regierungsviertel im September

Die Bilder aus Bangkok im September 2008 beunruhigten die Leser der bekanntlich unausgereiften Abschreibe-Medien, sie ärgern aber noch immer diejenigen, die auf geordnete politische Rahmenbedingungen angewiesen sind, um ihre Projekte voranzubringen. Das sind auch viele Bürger Thailands. Es gibt aber auch Stimmen verhaltener Freude über die Nachhaltigkeit der städtischen Opposition, deren Grundbedürfnisse und Perspektiven andere sind als die einer eher archaisch lebenden Landbevölkerung. Der zunehmende Widerspruch zwischen Metropolenregionen mit eher internationalem Standard und dem Land, auf dem die Tradition und familiäre Abhängigkeit die prägende Komponenten sind, wird immer wieder zu ähnlichen Erscheinungen führen. Kein Grund zur Beunruhigung also auch weiterhin.

Die Lage in Thailand hat sich aktuell weiter beruhigt. Nach dem Verzicht des früheren thailändischen Premiers Thaksin auf eine Berufung gegen seine Verurteilung zu 2 Jahren Haft, dem Entzug seines Visums durch die Briten und damit einhergehende Demontage seines Netzwerkes zeichnet sich eine moderate Wende ab, die nach den Trauerfeierlichkeiten, den Geburtstagsfeierlichkeiten des Königs und der Haupturlaubszeit über Weihnachten nach derzeitigem Kenntnisstand zu einer Regierung der "nationalen Einheit" führen wird, wenn nicht sogar Neuwahlen ausgerufen werden.

Auf Dauer kann sich Thailand die Blockade wichtiger Einrichtungen nun wirklich nicht leisten. Die auch Thailands Exportwirtschaft sicher treffende Finanzkrise zwingt das Land, schnell die Rahmenbedingungen für die Binnenwirtschaft zu verbessern, damit gegenüber den globalen Verwerfungen zumindst im Inland durch Investitionen in die Infrastruktur gegen gesteuer wird. Dies ist Konsens.
(Anmerkung: Zur wirtschaftlichen Lage 2007 und den Perspektiven der Wirtschaft unser Beitrag als pdf-Dokument [570 KB] ). Aktuell noch immer: Thailand "Zwischen Tradition und Moderne, Beitrag im Südostasienmagazin [548 KB] "). Der Jahreswirtschaftsbericht der Deutschen Botschaft 2006 liegt ebenfalls bei: Jahreswirtschaftsbericht 2006. [57 KB]

Die Süddeutsche Zeitung hat die Lage in der Online-Ausgabe vom 06.09.2008 unter dem Titel "Thailand im Ausnahmezustand - Paradies in Gefahr [130 KB] " behandelt.

Aus gegebenem Anlaß erscheint es gerade jetzt wichtig, Flagge zu zeigen und den Dialog mit Thailand und seinen Menschen zu pflegen. In der Zeit vom 09.-17.09.2008 werden wir uns hier einbringen und hoffen, dass sich die weitere Entwicklung weiterhin so beispielhaft für Asien abspielen wird, wie wir das von Thailand gewohnt sind.

Gründe dafür, sich von Thailand oder einer Beteiligung an den im November 2008 stattfindenden Feierlichkeiten zu den Feiern 150 Jahre Deutsch-Thailändische Beziehungen [325 KB] fernzuhalten gibt es nicht. (Siehe auch: Unsere Business Mission nach Bangkok, GTS 2008 [325 KB] , Lifestyle & Travel [1.965 KB] ) Anders scheint dies derzeit der eine oder andere deutsche Verbandsangestellte zu sehen. Aber so ist nunmal mit Angestellten. Glücklicherweise werden die deutschen Interessen gerade in vermeintlichen Krisenzeiten nicht durch "Angestellte", sondern Geschäftsführer, Unternehmer und Unternehmen vor Ort vertreten. Wenn diese nicht täglich ihren Beitrag zur Stabilität und Nachhaltigkeit leisten würden !? - Wir berichten nach unserer Rückkehr.

Wie der Inhaber der Bangkok Bank die Lage im Land anläßlich des Besuchs des Bundeswirtschaftsministers Glos in Thailand einschätzte können Sie seiner hier beigefügten Rede vor der versammelten deutsch-thailändischen Unternehmerschaft [188 KB] in Bangkok entnehmen.

Aktuelle Themen der internationalen Presse:
Thaksin sells his Manchester City Club to Abu Dhabi
By The Nation
Fugitive prime minister Thaksin Shinawatra has sold Manchester City to the Abu Dhabi United Group for Development and Investment.
Arabianbusiness online reported that a deal with current owner Thaksin completed on Sunday evening. The online said Thaksin has helped bankroll a number of big-money transfers in the past but, with his assets currently frozen as he awaits trial in Thailand, doubts have been cast over his long-term future at the club. The Abu Dhabi United Group will be represented on the club's board by Dr Sulaiman Al Fahim, chief executive of Hydra Properties. Thaksin will be an honourary president with no administrative power.

"Our goal is very simple - to make Manchester City the biggest clup in the Premier League, and to begin with, to finish in the top four this season." ADUG will be represented on the new board of Manchester City by Hydra Properties CEO Dr Sulaiman Al Fahim. Al Fahim, who led negotiations, confirmed on Monday the deal had been struck. He said,"We will release details later, but this is a great event for both the club and Abu Dhabi. "Our goal is very simple - to make Manchester City the biggest club in the Premier League, and to begin with, to finish in the top four this season." Al Fahim stressed that the Group will solve all the club problems and clear any pending payments, and will comprehensively support the club by bringing in some of the best football players in the world. It is understood that negotiations began three weeks ago, and were completed on Sunday night at Emirates Palace Hotel in Dubai.

Supreme Court to consider alleged excise tax corruption against Thaksin
By The Nation
The Supreme Court's Criminal Division for Holders of Political Positions Monday accepted to consider a lawsuit filed against fugitive prime minister Thaksin Shinawatra for allegedly abuse of power in telecommunications excise tax policy for his own benefit.

The first hearing will be on October 15. The suit alleged that Thaksin's alleged corruption caused damaged of Bt66 billion to the country. Public prosecutors' investigation based on a Cabinet resolution in 2003 which approved the charging of excise on telecom businesses. The decision by Thaksin government is alleged to have caused financial damage to TOT and CAT Telecom. The Cabinet resolution allowed for an executive decree to be issued to force telecom businesses to pay excise. It also let private companies contracted to the two state agencies deduct the excise from revenuesharing paid under their concessions. Therefore private telecom operators paid the same amount to the state agencies. But the state agencies received less revenue because part of their revenuesharing was now paid as excise.

Civil Court upholds decision not to evict protesters right away

The Civil Court Monday dismissed a complaint of the PM's Secretariat against the cancellation of its injunction for the eviction of protesters from Government House. The court ruled Monday to retain the cancellation of the injunction, and thus preventing the authorities from evicting the protesters. Initially, the court issued an injunction, requiring the PAD to move its protesters from the Government House immediately. The court also appointed legal execution officials to enforce the order. However, after police clashed with protesters on Friday morning, the court cancelled the injunction.

The PM's Secretariat the cancellation but the court decided Monday that there was no new conditions that would prompt it to decide otherwise.
Quelle: The Nation, 2.09.2008 - online, page 1.

Wichtige Informationen aus der Region bieter übrigens der Asien Kurier, der auch den Vietnam Kurier in Bangkok in deutscher Sprache herausgibt. Hier der Bericht vom März 2008 [1.970 KB] .

Wirtschaft trotzt der Regierungskrise

Bangkok/Berlin: Ein Aufenthalt vor Ort und ein Gespräch mit den richtigen Playern ist hilfreich. Dennoch muß man sich fragen, auf welchem Hintergrund sich unsere Tagespresse immer wieder mit verwirrenden Einlassungen zum Thema äußert. Wenn sie wenigstens die "historische Dimension" der aktuellen Auseinandersetzung begreifen würde. Das Niveau der Berichterstattung nimmt weiter ab.

Die Lage in Thailand ist weiterhin stabil und nicht wirklich beunruhigend. Im Gegenteil: Das Ringen um die politische Zukunft des Landes ist beispielhaft und wird in die Geschichte als "Beispiel einer bürgerlichen Revolution asiatischer Prägung" eingehen. Beispielhaft für alle Regionen Asiens, die der Transformation aus einer Agrargesellschaft mit feudalen Gesellschaftsstrukturen hin zur Moderne unterliegen. Man stelle sich einmal vor: "Über Wochen wird das Bundeskanzleramt von friedlich demonstrierenden Bürgern Berlins besetzt, bezogen, zur Festung der Opposition gegen die Regierungspartei ausgebaut, die Regierung immer wieder erfolgreich herausgefordert und kein wirklicher Bürgerkrieg bricht aus?" Natürlich hinken das Beispiel und der Vergleich. Aber bezogen auf einen Staat wie Thailand ist die Reaktion derer, die an sich berufen sind, die "Ordnung zu gewährleisten", doch wirklich außergewöhnlich. Mit einigen undefinierbaren "Hintermännern aus dem Militär oder den Royals, die dort die Strippen ziehen", haben die Protestaktionen der Bürger Bangkoks wenig zu tun. "Make art, not war", lautet eine Parole im Regierungsviertel und besetzten Palast des Premier Ministers, dessen Mitarbeiter inzwischen aus den VIP-Lounges des alten Bangkoker Flughafens arbeiten müssen, bis eine Regierung im Amte ist, die sich auch gegenüber dem Bündnis der Demokraten (PAD) behaupten kann. Ihre Rückkehr entscheidet darüber, ob es dem neuen MP gelungen ist, die Verhältnisse zu klären.

Die Wirtschaft wächst bei rd. 5% (2008) und die Exporte des Landes stiegen um bisher 20%. Infolge erhöhter Investitionen stiegen 2008 aber auch die Importe, so daß der hohe Exportüberschuss von 2007 (rd. 12 Mrd. US-$) nach dem derzeitigen Verlauf der Dinge wohl nicht erreicht wird (derzeit - 2 Mrd/Juli 2008). Bedenklich ist dies nicht, da alle Indikatoren positiv sind. Thailand setzt seinen Nahrungsmittelbestand erfolgreich auf den Weltmärkten ein und erzielt erhebliche Überschüsse durch die prognostizierte Nahrungsmittelknappheit. Auch ist der Tourismus nicht gefährdet. 2008 werden rd. 16,5 Mio. ausländische Besucher, 1,5 Mio. mehr als 2007 das Land besuchen und rd. 600 Mrd. Baht in die Kassen spielen = 12,5 Mrd. €. Kein schlechtes Ergebnis für ein Land, das sich "italienische" Verhältnisse zu leisten scheint, wenn man der äußerst schwachen Presseberichterstattung folgt. Lediglich "Die Zeit" bildet wieder eine Ausnahme. Leider folgt auch ihre Berichterstattung weniger den Fakten, denn der jeweiligen Vorlage. Irgendwie machen es sich die Berichterstatter einfach mit der Recherche.

Bereits im Vorfeld der Wahlen vom Dezember 2007 machten wir deutlich, welche Hürden eine neue Regierung nehmen müsse, um auf Dauer Erfolg zu haben. Anders als von uns prognostiziert mußte die gewählte Regierung jedoch nicht nach 24, sondern bereits nach knapp 7 Monaten aufgeben und damit erneut beweisen, daß man in Thailand zwar durchaus Wahlen gewinnen, die wirkliche Macht aber ebenso schnell wieder verlieren kann, wenn denn die Interessen der Bürger Bangkoks unberücksichtigt bleiben bzw. keine wirkliche Veränderung infrage steht. Daß ein Regierungschef dabei deshalb scheitert und vom Verfassungsgericht aus dem Amt geschoben wird weil er eine private Kochshow im Fernsehen schmückte, ist eine thailändische Besonderheit, die nicht nur lächerlich ist. Die Gründe für das Verbot sind tiefgehend. Es geht um die grundsätzliche Frage der Ethik, der Frage, ob weitere Stimmenkäufe geduldet werden sollen und Politiker weitere Einkünfte haben dürfen oder nicht.

Nun konnte sich die Regierungskoalition zur Wahl eines neuen MP durchringen und die Auflösung des Parlaments letzte Woche noch einmal verhindern. Der neue MP steht aufgrund seiner familiären Bindung dem gestürzten MP Thaksin noch viel näher als sein Vorgänger, was leicht dazu führen könnte, die Macht der Regierung zu überschätzen. Seine Zukunft von dem Dialog mit der Opposition abhängig, den er erstmals selbst anbietet und dringend benötigt, da Thailand anders politisch nicht zur Ruhe kommen wird.. Die Klärung der Zukunft der politischen Macht muß dabei schnell erfolgen, denn es ist absehbar, daß die Regierungspartei und zwei ihrer Koalitionäre demnächst vom Verfassungsgericht aufgelöst und verboten werden. Die Begründung: Wahlbetrug und Stimmenkauf, eine auf dem Land durchaus übliche Praxis.

Gelingt es nicht, eine Verständigung unter Einbeziehung der mächtigen Opposition in den Königsfarben zu erreichen, folgen Neuwahlen und viele weitere Auseinandersetzungen um die politische Herrschaft, die eines symbolisieren: Auch Schwellenländer können sich die Luxus der demokratischen Debatte leisten, ohne die wirtschaftliche Entwicklung des Landes grundsätzlich infrage zu stellen. Die Regierungen in der Umgebung werden die Entwicklung im Lande mit großer Aufmerksamkeit verfolgen. Der "thailändische Weg" der Krisenbewältigung ist ein sympathischer Weg. Welch schönes Beispiel für die Nachbarländer, von denen einige sicher eher "preußisch" reagieren würden. Das Militär wird sich nach aktuellem Informationsstand in der Zukunft eher zurückhalten. Es besteht kein Interesse, sich ohne Not erneut zum Buhmann zu machen, obwohl die Regierung des Militärs weder Fehler machte noch eingriff. Das überlassen die Militärs eher den Politikern, der herrschende Kreise noch keinen Ausweg aus dem Dilemma gefunden haben, Wahlen zu gewinnen aber die Herrschaft dennoch zu verlieren. Eines vereint die Kontrahenten ohnehin: Ungeachtet der politischen Machtkämpfe im Lande, die immer wieder zu Umbrüchen, Stürzen oder Wahlen führten, ändert sich die grundsätzlich freiheitliche Politik und Offenheit gegenüber Investitionen, dem Handel und dem Austausch mit dem Ausland ebenso wenig wie die Strategie, das Land schrittweise in allen Infrastrukturbereichen auszubauen und zu modernisieren. Keine Partei ist insoweit grundsätzlich anderer Auffassung. Kein Grund zu Beunruhigung also.

Die im November stattfindenden 150-Jahr-Feiern zum Bestehen der Deutsch-Thailändischen Beziehungen mit der Health & Spa, dem German Technology Symposium, der Lifestyle & Travel sind ein guter Anlass, die Gemeinsamkeiten zwischen Deutschland und Thailand zu untersetzen. Auskünfte über die Teilnahmebedingungen sind unter: www.germanglobaltrade.de oder www.gts2008.org abrufbar.

GTS 2008

GTS 2008 - Die offizielle Webseite

www.gts2008.org

Business Mission nach Bangkok 2008

Aus Anlaß der Feiern zu den 150-jährigen Beziehungen zwischen Deutschland und Thailand fanden im November in Bangkok in der Zeit vom 07.-16.11.2008 eine Reihe von Veranstaltungen statt, die wir mit einer Business Delegation nach Bangkok besuchten. In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Thailändischen Handelskammer boten wir interessierten Teilnehmern ein umfangreiches Programm an, das wir hier noch einmal vorhalten.

Einladung zur Business Mission nach Bangkok [184 KB]
Programm [295 KB]
Teilnahmebedingungen [62 KB]
Anmeldung/Rückmeldung [98 KB]
GTS 2008 Programm [386 KB]
Lifestyle & TravelObserver Status Antrag [72 KB]

Deutsch-Thailändisches Forum

Rückblick: Dezember 2008: "Die Wahlen in Thailand sind erfolgreich verlaufen. Eine neue (alte) Regierung hat sich inzwischen etabliert und das Militär hat sich zunächst in die Kasernen zurückgezogen. Alles in Ordnung? - Man wird sehen. Die Rückkehr des früheren Ministerpräsidenten gestaltete sich jedenfalls nicht so problemlos wie verkündet.. 2008 wird ein spannendes Jahr für die deutsch-thailändischen Beziehungen."

Business Mission to Bangkok

Erneuerbare Energien in Thailand: Bangkoks Messen im Oktober setzen auf moderne Standards (7 - 11 October 2009)

Berlin/Bangkok: Die vom Department of Export Promotion des Ministry of Commerce organisierten Messen „RHVAC“ und „Bangkok Electric & Electronics“ stehen 2009 ganz im Zeichen der globalen Aufgabe, Industrie und Gesellschaft im Bereich der erneuerbaren Energien fitt zu machen. Das Thailand Forum de German Global Trade Forums bietet interessierten Unternehmen durch die Business Mission to Bangkok im Oktober 2009 die Gelegenheit moderne Technologien zu präsentieren und die Leitmessen Thailands für die zukünftige Markterschließung zu nutzen. Bisher standen thematisch moderne Kühlsysteme, Heizungen, Lüftungen, MSR, Air Con und Klimatechnik im Fokus der Messen. Diesjährig verändert sich das Bild und die Ausrichtung erheblich.

Die Messen: In der Zeit vom 7.-11.10.2009 findet in Bangkok zum 7. Mal die „Bangkok Refrigeration, Heating, Ventilation, and Air-Conditioning 2009 Fair statt (Trade days : 7 - 9 October 2009 (10.00 – 18.00 hrs./ Public days : 10 - 11 October 2009 (10.00 - 18.00 hrs.). Ort: IMPACT ARENA, EXHIBITION AND CONVENTION CENTER MUANG THONG THANI, 99 Popular Road, Banmai Subdistrict, Pakkred District, Nonthaburi 11120 Thailand. Veranstalter sind das Department of Export Promotion, Ministry of Commerce, und das Royal Thai Government Office of Trade Fair Activities, 22/77 Rachadapisek Road, Chatuchak, Bangkok 10900 Thailand , Tel : (66) 2 513 1909 to 15 ext. 299, 272 and 293, Fax : (66) 2 513 1565, 2 512 2234, Website : www.bangkok-rhvac.com , www.thaitradefair.com; E-mail : rhvac(at)depthai.go.th. Ansprechpartner für eine Messebeteiligung, Ausstellungsgespräche oder die Teilnahme an einer Delegationsreise nach Bangkok in Deutschland: Thai Trade Offices Germany (Frankfurt, Berlin), Office of the Honorary Trade Advisor of Thailand in Germany, Spichernstr.15, 10777 Berlin, Tel. 030-212486-0, Fax: 0721151307767 oder eMail; berlin(at)germanglobaltrade.de – chairman(at)thailandproject.de .

Deutscher Standard und deutsche Lösungen auf den Gebieten MSR, Kühlsysteme, Heizungen, Lüftung, Air Con und Klimatechnik sind auch in Thailand angesehen und erste Wahl. Die Teilnahme an der Messe erfährt national größte Aufmerksamkeit zumal sich lokale Einkäufer, Planungsbüros und Projektanten vor allem an den aktuellen Angeboten auf nationalen Messen orientieren. Hier geht man davon aus, dass die Teilnehmer und Aussteller die erste Wahl des Veranstalters sind.

Deutsche und europäische Aussteller oder Fachunternehmen mit einem Teilnahme- oder Ausstellungsinteresse erhalten auf Anfrage ein maßgeschneidertes Paket für den eigenen Auftritt in Bangkok zur Verfügung gestellt. Teile der Kosten können für eine beschränkte Anzahl von Unternehmen übernommen werden. Die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit Entscheidungsträgern der Wirtschaft und Regierung besteht. Die Durchführung einer Business Mission steht unter dem Vorbehalt genügender Anmeldung.

Auskünfte und Anfragen sind zu richten an: berlin(at)germanglobaltrade.de. Gerne erteilen auch die Thai Trade Offices in Frankfurt und Berlin weitere Auskünfte.

Der Bruderzwist

Thailand kommt nicht zur Ruhe

Regierung meistert Wirtschaftskrise, Foto: Xinhua-Press Beijing

Kasit meets Westerwelle und Brüderle

Thailands Außenminister in Berlin: 5-6.07.2010: Quelle: AA: "Die nachhaltige Lösung der innenpolitischen Krise in Thailand sowie die guten bilateralen Beziehungen: Diese Themen standen im Mittelpunkt des Gesprächs zwischen Bundesaußenminister Guido Westerwelle und seinem thailändischen Amtskollegen Kasit Piromya. Westerwelle sicherte die deutsche Unterstützung auf dem Weg des Dialogs zu. Westerwelle betonte, Deutschland und Thailand verbänden seit fast 150 Jahren enge und freundschaftliche Beziehungen. Er freue sich darüber, dass Thailand in Deutschland ein umfangreiches Programm zum 150jährigen Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen plane. Auch Piromya unterstrich die guten deutsch-thailändischen Beziehungen und warb insbesondere für weitere deutsche Investitionen in seinem Land. Westerwelle begrüßte in diesem Zusammenhang, dass sein thailändischer Amtskollege ein klares Bekenntnis für die Bedeutung des geistigen Eigentums abgegeben habe". Im Anschluss an das Gespräch traf der Außenminister mit dem Wirtschaftsminister Brüderle zusammen um Fragen der wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit zu erörtern.

PM Abhisit: Best PM but....

heavy under pressure, so der Tenor der Presse in den letzten Wochen, die allein eines bestätigen: Thailands mächtige politische Kreise sind heftig zerstritten. Eine Belastung für das Land. Eine Belastung für die Menschen und im Ergebnis vor allem für die Wirtschaft, die sich jedoch wacker schlägt. Thailands Militär wird auch weiterhin nicht eingreifen. Warum auch. Eine Situation, die die Rettung durch das Militär erfordert, liegt nicht vor. Noch nicht. Vielleicht kommt Sie mit der hoffentlich nicht allzu früh zu stellenden Frage "Nr.1."

Last Press: Thai Foreign Minister Assure Business and Thai Communities in New York of Government's Determination to Move Economy, Resolve Political Situation April 2, 2010, 3:30 pm
During his visit to New York for the International Donors' Conference Towards a New Future in Haiti, held at the United Nations Headquarters in New York, Foreign Minister Kasit Piromya held a bilateral meeting with Mr. Urmas Pest, Minister of Foreign Affairs of the Republic of Estonia on 1 April 2010. Both ministers exchanged views on how to strengthen further the Thai-Estonia relations as well as explore potential areas of cooperation such as those related to creative economy, renewable and alternative energy, education and private sectors' partnership. The Estonian Foreign Minister also extended an invitation to his Thai counterpart to visit Estonia at a mutually convenient time.

Later on the same day, the Thai Foreign Minister had a roundtable discussion with business people, academicians and civil society representative who are members of the Council on Foreign Relations in New York and exchanged views on various issues including the political situation in Thailand, the situation in the Southern Border Provinces and the Thai-U.S. Relations. Among others, Foreign Minister Kasit informed the audience of the Thai government's economic and social policies. He also assured them that the Thai economy has been well on the path of recovery since last year, with low unemployment rate, rising consumption and increasing foreign direct investment coming in during the past year, reflecting the confidence that the international community has in Thailand's strong economic fundamentals. For 2010, he noted, the Thai economy is projected to grow by about 4.5%. Foreign Minister Kasit also underscored the government's efforts in promoting human security for the Thai people through implementation of welfare oriented policies and measures, such as the 15-year free education programme, the monthly allowance for the elderly, the expansion of the health insurance schemes to cover all groups of people, and the income guarantee scheme for farmers. He also elaborated on the government's plan under the second stimulus package to invest in infrastructure development, as well as in improvement of the public health and education systems, which would enhance Thailand's competitiveness. He emphasised the government's foreign business-friendly policies and its determination to address corruption while also enhancing transparency and governance.

On the evening of 1 April, Foreign Minister Kasit met with Thai community in New York, informing them of what the government has been doing in terms of economic, social and political development in Thailand. During the course of the day, he also gave interviews to a number of U.S.-based media, including Newsweek, Reuters, Associated Press, Bloomberg and CNN, on such issues as Thailand's assistance for the long-term recovery of Haiti following the earthquake on 12 January 2010, the government's people-centred policies and its approach in resolving the country's current political situation. On the latter issues, the foreign minister affirmed that the Thai government intends to resolve problems through negotiations and within the parliamentary framework, instead of through street protests, and to take into account the views from all sides in society – an approach which the general Thai public support. In addition, asked about the situation in Myanmar in light of the upcoming general elections by end of this year, Foreign Minister Kasit reiterated ASEAN's position regarding an inclusive, free and fair election in Myanmar and noted that the Mekong River Commission Summit in Cha-am Hua Hin on 2-5 April 2010 and the 16th ASEAN Summit in Hanoi on 8-9 April 2010 would provide opportunities for him and other ASEAN foreign ministers to discuss this matter more with their Myanmar counterpart.

Flugzeugpfändung: Thailand empört

Berlin-Bangkok, 15.07.2011: Die durch einen Gerichtsvollzieher auf dem Flughafen München vollzogene Pfändung der privaten Boing des thailändischen Kronprinzen hat zu einer Belastung der deutsch-thailändischen Beziehungen im 150. Jahr ihres Bestehens beigetragen, die niemand übersehen kann. Die Hintergrund dieser rechtlich eher fraglichen Maßnahme sind nicht öffentlich, so dass sich ein seriöser Kommentar verbietet. Da sich Thailands Regierung hier bedeckt hält und aus den bekannten Gründen des Tabus, öffentlich Fragen, die das Königshaus betreffen, zu erörtern, bleibt nur Raum für Spekulationen, die jedenfalls in doppelter Hinsicht schwerwiegend für Insolvenzverwalter und Gericht werden könnten, würde sich die thailändische Regierung zur rechtlichen Reaktion entscheiden. Es ist unbekannt, ob die thailändische Regierung, was ungewöhnlich wäre, direkter Auftraggeber des damaligen Auftrags an die Walter Bau war. Regelmäßig sind Auftraggeber Projektgesellschaften. Für diese haftet der Staate allerding im Falle einer Beteiligung nur mittelbar. Eine direkte Beschlagnahme von Staatseigentum ist unzulässig. Vom Schiedsspruch ist bekannt, das er existiert. Weiter ist aber auch bekannt, dass der Insolvenzverwalter jedenfalls bis heute nicht die Anerkennung und Vollstreckbarkeit des Awards in Thailand beantragt hat. Damit würde es sich bei der laufenden Beschlagnahme allein um eine durchaus denkbare Sicherheitsmaßnahme nach deutschem Recht handeln, wonach ein sog. "Arrestantrag" stets dann möglich ist, wenn durch die Sicherungspfändung vor Vollstreckbarkeitserklärung eine Gefahr minimiert oder aber das Erschwernis der Zwangsvollstreckung im Ausland - in diesem Falle Thailand -minimiert wird. Es wird bis zur Klärung der Vollstreckbarkeitsvoraussetzungen allein gesichert, nicht verwertet.

Wäre dies die Begründung, dann hätte ein deutsches Gericht dem Antrag aber niemals entsprechen dürfen, und zwar völlig unabhängig von der Tatsache, dass die Maschine nicht dem Staat, sondern dem Kronprinzen höchst persönlich gehört.

Denn: -verfügt Thailand auch in Deutschland über genügende Bankkonten
- ist der Kronprinz mit seinem Stab seit Jahren fast ständig in Deutschland (pro Jahr rd. 7 Monate zur Flugausbildung und zum Erhalt des Pilotenscheins, der eine bestimmte Flugstundenmenge pro Jahr auf einer großen Maschine erfordert)
- ist Thailand solvent und eine ordentliche Vollstreckung als solches nicht gefährdet
- beurteilt sich das Eigentum an der Maschine allein nach thailändischem Recht: Der König nimmt, er gibt aber nicht. Das ist die Konsequenz der konstitutionellen Monarchie, wonach der Staat die Versorgung für die politische Enthaltung die Versorgung des Königshauses übernimmt. Niemand in Thailand würde das Eigentumsrecht des Königs auch nur ansatzweises infrage stellen.

Würde sich Thailand also wehren, was nach einem Gespräch mit Außenminister Kasit in Berlin am 15.7.2011 derzeit ausgeschlossen erscheint, müßten sich der Bayerische Staat und der Insolvenzverwalter sehr warm anziehen. Das potenzielle Schadenersatzvolumen ist hoch und der Imageverlust für die Beteiligten auf deutscher und thailändischer Seite, die den Konflikt nicht aus der Öffentlichkeit heraushalten konnten, gewaltig.
Die Hintergründe der scheinbar noch nicht rechtskräftig ausgeurteilten Forderung aus dem fraglichen Autobahnprojekt (Tollroad) in Bangkok sind über den Rechtsstreit hinaus ein gewichtiges Politikum, das sich noch erheblich auf die Innenpolitik auswirken wird. Einst war es der mit Haftbefehl gesuchte frühere Miniserpräsident, Bruder der Wahlsiegerin der letzten Wahlen, der aus populistischen Gründen die wirtschaftlichen Grundlagen des Bauprojekts -durch die zwangsweise Herabsetzung der zum Zwecke der Finanzierung fest vereinbarten Maut - infrage stellte. Gleichzeitig ließ er unterhalb der Strecke eine zweite, kostenfreie Autostraße errichten. Da kam Freude bei den Wählern und ungemeiner Stress bei den Projektträgern auf. Kein Wunder also, das die amtierende Regierung hatte, die Haftungsübernahme aus poilitischen Gründen im Parlament durchzusetzen, wo man ihr die Zustimmung für diese Übernahme entzog, weil der gejagte Thaksin die Zeche zahlen sollte.

Thaksin hielt sich - wohl unter Vermittlung der deutschen Schlafmützen aus Pullach - jüngst in Bayern bei Kronprinzen selbst auf. Der Zusammenhang mit der gerade erfolgten Pfändung ist auf den ersten Blick zufällig. Die innenpolitische Wirkung in Thailand in jedem Fall fatal. Wer da wem ein Bein gestellt haben könnte, ist eine spannende Frage. Für Deutschland ist die gesamte Angelegenheit der Supergau. Kasit selbst ist so aufgebracht, dass er über ernste außenpolitische Konsequenzen nachdenkt. Obwohl er emotional und teilweise erheblich überzieht, muss verstanden werden, wie tief dieser Angriff "deutscher Vollstreckungsorgane" auf das Selbstwertgefühl der Thais wirkt, die sich seit der Regierung Merkel ohnehin stets von Deutschland missverstanden fühlt. "Merkels Regierung ? die sind nicht besonders klar im Kopf," ist hinter vorgehaltener Hand sehr deutlich zu hören. Die treiben es mit den Kommunisten in Vietnam, in Kambodscha, Laos und China. Und uns wollen sie schulmeisterlich darüber belehren, was Demokratie bedeutet. Das können und das wollen wir freie Thai nicht akzeptieren. Derartige Verbindungen sind für uns problematisch. Die Regierung Merkel, die Demokratie in Worten predigt, aber immer dann kneift, wenn es wie in Nordafrika um Konsequenzen geht, ist kein Vorbild für uns. Und mit Saudi Arabien, diesen Gaunern treiben sie es auch".(Wer das wohl sagte ?)

Eine Beruhigung der sehr großen Emotionen in kurzer Zeit ist fraglich. Ob wir es vermögen, bis zu den Asien-Pazifik-Wochen mit dem Thailand-Wirtschaftstag am 13.9.2011 im Berliner Rathaus erste Lichter am Horizont zu sehen, ist nach den aktuellen Problemen äußerst fraglich. Ach übrigens: Soviel Ignoranz hätte Kasit auch der deutschen Justiz nicht zugetraut. Dass ein deutsches Gericht die Eigentumsfrage nicht ohne weiteres in der richtigen Weise behandelt, versteht in Thailand niemand. Der Apparat ebenfalls nicht.

Thailand ist für die deutsche Politik und Wirtschaft ein Problemfeld. Die Lage wird sich kurzfristig nicht beheben lassen, da auch die deutschen Gremien auf Distanz oder aber überlastet sind. Darüber hinaus stimmen die Verantwortlichkeiten und Personalien nicht. Es reicht nicht aus, die 3. Wahl in Thailand zu positionieren. Deutschland braucht eine erstklassige diplomatische Vertretung und ein professionelles Interessenmanagement in der Wirtschaft. Beides fehlt ganz offensichtlich.

2010: Unsere Prognose

Thailands Wirtschaft
Thailand 2010: Perspektiven der Wirtschaftsentwicklung im Spannungsfeld der Weltfinanzkrise

Pressemitteilung von: German Global Trade Forum Berlin / PR Agentur: German Global Trade Forum Berlin News

Office of the Honorary Trade Advisor of Thailand
Berlin/Bangkok - hta trem -: Auch Thailand musste als stark vom Export abhängiges Land seine Wachstumserwartun-gen infolge der Nachfragekrise seit dem Sommer 2008 wiederholt korrigieren. So sank das GDP vom September 2008 bis September 2009 von 5,1% auf zunächst 3%. Immer-hin: Thailands GDP beruht immerhin zu 70% auf den Erfolgen der Exportwirtschaft. Ein hoher Anteil gemessen an den Industrienationen Deutschland (ca.33%) und Japan (ca.12%). Bezogen auf das gesamte Jahr 2009 wird derzeit „nur“ ein Wachstum von 2% erwartet, was die amtierende Regierung mit „Stagnation“ betitelt. Die Währung ist relativ stabil. Zu stabil für manche Beobachter, da ein zu starker Baht zur Verteuerung der Ex-porte beiträgt.

Nicht allein die Weltfinanzkrise belastet die handelnden Akteure. Die erkennbare Zurück-haltung, der mit sich selbst beschäftigten wichtigsten Handelspartner Thailands, innenpo-litischen Auseinandersetzungen, Farbenspiele und Legitimationsstreitigkeiten tragen ebenso erheblich zur Behinderung der Tagespolitik bei wie die Lage in den vier Südprovinzen, die nach wie vor nicht zur Ruhe kommen. Die Zielsetzung des Prime Minister spricht für sich und nicht gerade für eine Beruhigung der Lage.

Wichtigste Ziele seiner Regierung sind danach: (bitte "Die aktuelle Lage"...)

Die aktuelle Lage
1. der Schutz und die Verteidigung der Monarchie
2. die Wiederbelebung der stagnierenden Wirtschaft
3. die Wiedergewinnung des Vertrauens der Investoren und die
4. weitere Entwicklung der Demokratie.

Die Regierung wirft mithin selbst die eigene Legitimationsfrage auf, beantwortet die Fra-gen der Skeptiker gleichzeitig damit, dass die Wirtschaft selbst von den politischen, in-nenpolitischen Fragestellungen nur unwesentlich betroffen ist. Eine Bestätigung der Tat-sache zugleich, dass sich die verschiedenen politischen Player in Thailand in Sachen Wirt-schaft und Wirtschaftspolitik nicht wirklich unterscheiden. Das „Wie“ der Wirtschaftspolitik“ ist der einzige Unterschied. Das Interesse am Ausbau der internationalen Beziehungen Thailands ist groß. Die Möglichkeiten dazu in Europa, Japan und in den USA sind derzeit eher erschwert. Hinzu kommt aus deutscher Sicht das Problem, dass das Interesse der Politik an einem nachhaltigen Dialog - mit Ausnahme des Bundeswirtschaftsministeriums und des Landes Brandenburg etwa – ebenso gering ist, wie an den übrigen Partnern der süd-ostasiatischen Staatengemeinschaft. Lediglich Singapur, die in Asien eher ungeliebte, dafür im Westen umso mehr gepflegte Heimat der „Demokratie chinesischer Prägung“ genießt etwas größere Aufmerksamkeit. Ein Umstand, der in Asien nicht wirklich ver-standen wird.

Die Nachfrage aus den USA, Japan und Europa sank dramatisch. Erhebliche Exporteinbu-ßen waren die Folge. Dennoch sind sie dank der Eigenart der Produkte nicht so dramatisch wie zunächst befürchtet. „Thailand – Kitchen of the world“ ist ein wichtiger Versorger mit Lebensmitteln, die vornehmlich auf den Wachstumsmärkten dieser Welt hoch nachgefragt sind. Der Bedarf in China wächst ständig und durch die neuerdings dynamische Nachfrageentwicklung aus Indien und dem mittleren Osten halten sich die Exporte auf relativ stabilem Niveau in den Segmenten, die nicht die Automobilindustrie und die Leichtindustrie betreffen. Hier leidet die Exportwirtschaft unter den Folgen der Krise der gesunkenen Nachfrage der Investoren, die Thailand als Basis für die eigene Zulieferung bestimmt haben. Auffällig ist das gesteigerte Exportvolumen in die Schweiz (+141%) sowie die erhöhte Nachfrage

Thailands Regierung hat ungeachtet ihrer innenpolitischen Belastung den Kurs ihrer Vor-gängerregierungen beibehalten, die Wirtschaftspolitik maßgeblich auf die Exportförderung auszurichten. Neben der Bereitstellung von Exporthilfen, Zuschüssen und einer Reihe sonstiger Fördermaßnahmen für die internationale Markterschließung und Stärkung der Exportwirtschaft fördert die Regierung nachhaltig den Vertrieb.
Stärkung des Logistiksektors
Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Logistiksektors im Sinne des weiteren Ausbaus der Verkehrsinfrastruktur sowie das Ziel, die ungeheuer hohen Kosten des Logistiksektors selbst zu reduzieren gehören zu den wichtigsten Eckpfeilern der nationalen Wirt-schaftspolitik. Münchens Flughafen soll dank der langjährigen Beziehungen zwischen der Landeshauptstadt und Thailands nach den Plänen Thailands zu dem Logistikcenter für den Absatz von Frischobst und Naturprodukten in Europa werden. Ein großes Ziel, aber ein realistisches Ziel. Wettbewerber auf dem Markt wie Amsterdam, Leipzig oder Berlin haben diese seit langem verfolgte und nunmehr umgesetzte Strategie dagegen ebenso wie Frankfurt/Main nicht einmal mitbekommen. Dabei hört man, dass sogar Flughäfen aus- oder neu gebaut werden.
Fördermaßnahmen und „Konjunkturpakete“
Thailands in Teilsegmenten starke Exportwirtschaft leidet an der nach wie vor unzulängli-chen Internationalisierung und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft insgesamt. Es fehlt den meist mittelständigen thailändischen Exporteuren nicht selten an Manpower, interna-tionaler Erfahrung, einem professionellen Markterschließungskonzept und einer nachhal-tigen Marktbearbeitung. Viele Unternehmer haben nach wie vor eine „Marktplatzmentalität“ und erwarten den Kunden und Einkäufer vor Ort. Zu wenige bearbeiten die potenziell günstigen Auslandsmärkte aktiv.

Die Förderung der Internationalisierung thailändischer Unternehmen und die aktive Nut-zung bestehender und noch abzuschließender Freihandelsabkommen gehören zu weiteren Maßnahmen der globalen Wirtschaftssteuerung. Die Bedeutung der Kreativwirtschaft als Motor der Entwicklung im Bereich Industrial Design, Mode und Trendwirtschaft wurde erkannt. Die Grundlagen für die Umsetzung moderner Marketing-Konzepte steht auf der Agenda.
Export und Importbilanz Thailand-Deutschland 2009
Deutschland steht im Zeitraum 1-9-2009 auf Rang 12 der wichtigsten Importherkunfts-länder mit einem Volumen von 78.858,33 Mio. Baht, was im Vergleich zu 2008 einem Minus von 24,07 % entspricht. Deutschland nimmt aus europäischer Sicht den ersten Rang ein.

Rang 16 nimmt Deutschland als Destination thailändischer Exporte mit einem Volumen von 56.322,83 Mio. Baht ein. Deutschland erwirtschaftet mithin auch in der Krise gegenüber Thailand einen nicht unerheblichen Außenhandelsüberschuss. Die Schweiz, Groß Britannien und die Niederlande sind dagegen weit vor Deutschland bei den Exporten bzw. Importen aus Thailand.

Die Ränge im Übrigen:
Exporte: (in Mio. Baht) , Rückgang in % im Vorjahresvergleich
Zeitraum: 1.1.-30.09.2009
1. USA 354.769,40 -20,80
2. Japan 338.754,78 -23,69
3. China 332.947,94 -10,77
4. Hong Kong 199.008,49 -11,90
5. Australien 170.727,20 -3,20
6. Singapur 164.361,19 -28,30
7. Malaysia 159.008,91 -30,84
8. Indonesien 99.345,76 -32,36
9. Vietnam 95.108,11 -17,64
10. Schweiz 78.515,03 +141,57
Importe: (in Mio. Baht), Rückgang in % im Vorjahresvergleich
Zeitraum: 1.1.-30.09.2009

1. Japan 503.449,89 -31,63
2. China 356.982,48 -22,01
3. USA 183.740,07 -25,77
4. Malaysia 181.407,64 -18,57
5. UAE 130.865,76 -48,54
6. Singapur 130.206,91 -19,23
7. Süd Korea 117.335,71 -23,16

Quelle: DEP/ Ministry of Commerce Thailand, HTA Eberhard J. Trempel, siehe Anlagenkonvolut auf der Seite www.thailandproject.de zum download.
Aussichten für 2010
Das “Office of International Marketing” des “Department of Export Promotion” vermeldet nach der Sommerpause 2009 im September einen erheblichen Anstieg der Nachfrage und Bestellungen aus dem Ausland. Verglichen mit dem laufenden Jahr liegen die Orders für 2010 bei über 50% Steigerung. In einigen Bereichen der Privatwirtschaft sollen die Stei-gerungen bis zu 100% erreichen, was den Stimulationspakten der Regierung zu verdanken sei. Ein Wirtschaftswachstum von bis zu 3% sei daher für 2010 wahrscheinlich.

Weitere Informationen und Quellen:
Thailandproject.de: Wirtschaftspartner Thailand 2009 – Status und Ausblick in unruhigen Zeiten :
www.openpr.de/news/304672/Wirtschaftspartner-Thailand-200...
German Global Trade Forum Berlin, www.germanglobaltrade.de

Mr. President elected

Karl-Heinz Heckhausen
Bangkok/Berlin: Die Vollversammlung der Deutsch-Thailändischen Handelskammer hat in ihrer Sitzung vom 21. Februar 2012 mit Karl-Heinz Heckhausen ihren neuen und alt bekannten Präsidenten gewählt. Die deutsch-thailändischen Wirtschaftsbeziehungen erweisen sich durch diese Wahl als gestärkt und mit großer Freude kann auch das Thailand Forum davon ausgehen, dass die traditionell guten Beziehungen zwischen den Hauptstädten ebenso durch diese Wahlentscheidung belebt werden, wie die Wirtschaftsbeziehungen insgesamt. Einen großen Dank verdient Rolf-Dieter Daniel, dessen Präsidentschaft in schwierigem Fahrwasser die Grundlagen für Sicherung des Bestands der Beziehungen beider Länder in den letzten Monaten gewährleistete.

Thai-German Chamber
"Karl-Heinz Heckhausen steht als alter und neuer Präsident nicht nur für den hervorragenden Beitrag von Daimler und Mercedes Benz in Asien, sondern für die aktive Pflege zu sowohl wirtschaftlichen, gesellschaftlichen als auch politischen Beziehungen zu den für die deutsche Wirtschaft in Thailand wichtigen Institutionen", wie Thailands Trade Advisor in Deutschland und der Vorsitzende des Thailand Forums Eberhard Trempel in Berlin unterstrich. Und weiter: "Mit dem fließenden Wechsel von guten, verlässlichen und vor allem gestandenen Vertretern aus der Wirtschaft selbst bleibt gewährleistet, dass die Energien der Wirtschaft selbst nicht durch die Lähmungen der einen oder anderen Struktur in der Heimat verschlissen werden". Das Thailand Forum wünscht dem neuen Präsidium der AHK Bangkok viel Glück und freut sich auf eine jetzt zu erwartende Belebung der Aktivitäten der Kammer. Ein guter, und vor allem in Thailand hoch geschätzter Präsident ist die beste Referenz für die traditionell engen Beziehungen beider Länder.

Einladung - Download

Die Preußische Gesellschaft e.V. und das Thailand Forum beehren sich, Sie am 14. Februar 2013 herzlich in den Capital Club in Berlin, Gendarmenmark aus Anlass des Bestehens 150-jähriger Beziehungen zu laden. (Einladung [354 KB] )

Ehrengast und Sprecherin: Botschafterin Nongnuth Phetcharatana.

Thailand Forum: Dear all, in the annex we are pleased to send you the invitation of the Preußische Gesellschaft and our Thailand Forum [354 KB] on the occasion of the celebration of 150 years political relations. H.E. the Ambassador of Thailand Mrs. Nongnuth Phetcharatana will be our honorary guest and deliver the key note speech. Because of the exclusivity  of this meeting, limited place and resources please register with the form in the annex. Please check details before registration.

Einladung - Download

Die Preußische Gesellschaft e.V. und das Thailand Forum beehren sich, Sie am 14. Februar 2013 herzlich in den Capital Club in Berlin, Gendarmenmark aus Anlass des Bestehens 150-jähriger Beziehungen zu laden. (Einladung [354 KB] )

Ehrengast und Sprecherin: Botschafterin Nongnuth Phetcharatana.

Thailand Forum: Dear all, in the annex we are pleased to send you the invitation of the Preußische Gesellschaft and our Thailand Forum [354 KB] on the occasion of the celebration of 150 years political relations. H.E. the Ambassador of Thailand Mrs. Nongnuth Phetcharatana will be our honorary guest and deliver the key note speech. Because of the exclusivity  of this meeting, limited place and resources please register with the form in the annex. Please check details before registration.

Thai National Day Berlin 2013

Abbildung: Ritz Carlton Hotel, 5.12.2013 - Staatsministerin Pieper und Thailands Botschafterin Nongnuth

Wassermanagement: Zusammenarbeit

Wie die Amerikaner derzeit Thailand sehen, wird aus dem Artikel unter der Überschrift „ Thailand – Ein Land mit Plan “ deutlich, der soeben erschienen ist. Siehe Link unten. Der unten empfohlene Artikel ist insoweit interessant, als die persönliche Einschätzung eines Nichtfachmannes wieder gibt, der dennoch zu teilweise richtigen Schlussfolgerungen kommt. In der spürbar werdenden Rollback-Strategie der USA übernimmt die ASEAN-Staatengemeinschaft mehr und mehr wieder eine aktive Aufgabe. Dies führt zu einer erheblichen Belebung der Wirtschaft, die sich  auch auf deutsche Interessen positiv auswirkt. Haupthindernis in Thailand: Fast 40% betragen die Logistikkosten am Gesamtpreis eines Exportprodukts. Grund genug, nicht nur über den notwendigen  Wasserschutz, sondern auch über eine Beschleunigung der Verkehre nachzudenken. Wie z.B. Wasserstraßen optimiert und die Logistik verbessert werden können, erkundeten die für die Business Development zuständigen Entscheidungsträger im Ministry of Commerce letzte Woche mit dem Thailand Forum in Magdeburgs Umgebung. Das dort nach 1990 errichtete Wasserstraßenkreuz gilt als eine Empfehlung und könnte der Einstieg für deutsche Unternehmen sein, im Rahmen des Neuaufbaus der Wasserstraßen in Thailand in ein verbindliches Gespräch zu kommen. http://www.industryweek.com/expansion-management/thailand-country-plan

Abbildung: Ministry of Commerce Delegation - besucht das Wasserkreuz bei Magdeburg

Thailand Forum aktuell

Berlin/Bangkok: Das Thailand Forum hatte aus Anlass der 9. Asien Pazifik Wochen 2013 und seines 18. jährigen Bestehens die besondere Ehre, den stellvertretenden Ministerpräsidenten Thailands und amtierenden Außenminister Dr. Surapong Tovichakchaikul, Bundesminister ret. und Mitglied des Bundestages Michael Glos, Botschafterin Nongnuth Petcharatana, Botschafter aD. und Präsidenten des Asien Pazifik Forum Berlin, Volker Schlegel, den Direktor External Affairs der Daimler AG und Vice Chairman of the Thailand Forum Gerd-Udo Hauser, eine Delegation des Board of Investment of Thailand als Ehrengäste und über 100 Freunde der deutsch-thailändischen Beziehungen und des Forums im Auswärtigen Amt begrüßen zu dürfen. Andreas von Stechow, langjähriger Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Thailand und Dieter Philipp, letzter Botschafter der DDR in Laos gehörten neben vielen weiteren Freunden Thailands zu den Teilnehmern des vom Chairman des Forums und Hon. Trade Advisor of Thailand Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht Eberhard J. Trempel geleiteten Business Days. (Programm und Einladung [196 KB] ). Nicht nur die dynamische thailändische Softwareindustrie, die erfolgreiche Automobilindustrie [12.214 KB] , sondern auch die "grünen Industries" standen im Fokus der Veranstaltung.


150 Jahre Beziehungen

Capital Club Berlin
Berlin-Bangkok: Der Capital Club im Herzen Berlins war am 14. Februar 2013 der Ort der Würdigung deutsch-thailändischer politischer und Wirtschaftsinteressen. Auf Einladung des Thailand Forums Berlin und der Preussischen Gesellschaft sprach unter reger Anteilnahme von über 50 Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft I.E. Nongnuth Phetcharatana, BOTSCHAFTERIN DES KÖNIGREICHES THAILAND IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND in deutscher Sprache zum Thema:„150 Jahre Diplomatische Beziehungen zwischen dem Königreich Thailand und Preussen / Deutschland“.

Die Veranstaltung
Botschafterin Nongnuth würdigte die Bedeutung Preussens bei der Internationalisierung des Königreichs Siam und die seither erfolgreich weiter entwickelten wirtschaftlichen und politischen Beziehungen, die vor allem in Krisenzeiten zeigten, wie verlässlich sie sind und waren. Die Preussische Gesellschaft unter ihrem Präsidenten Volker Tschapke würdigte die historische Bedeutung der Zusammenarbeit und gab der Zuversicht Ausdruck, dass Zukunft ohne die Pflege der Tradition ebenso wenig denkbar ist wie eine Gegenwart, die nicht immer wieder wechselseitige Bezüge herstellt. Gerd Udo Hauser, Director International Relations der Daimler AG und Vice Chairman des Thailand Forums würdigte die Bedeutung Thailands als wichtigen Wirtschaftsstandort in einer sich weiter öffnenden Asien-Pazifik-Region, die mit dem Fall der Zölle und der damit verbundenen weiteren Vernetzung des 600 Millionen Einwohner zählenden Wirtschaftsraums zukünftig noch mehr an Bedeutung gewinnen wird.

Botschafter aD. Volker Schlegel, Präsident des Asien-Pazifik-Forums Berlin, lange Jahre zugleich Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Singapur begrüßte die Veranstaltung und verwies auf die Rolle Thailands bei der regionalen Kooperation in Asien, vornehmlich bei der Öffnung Myanmars und der Stärkung des ASEAN-Staatenverbunds.

Die große Anteilnahme der Politik und Wirtschaft an der Veranstaltung unterstrich das beachtliche thailändische Engagement in Deutschland in diesem Jahr, das vor allem während der im Juni stattfindenden Asien-Pazifik-Wochen im Juni einen weiteren Höhepunkt erreichen wird, wenn der amtierende Außenminister Thailands zur Eröffnung Berlin besucht, betonte der Chairman des Thailand Forums Eberhard J. Trempel. Das Thailand Forum wird im Zusammenhang mit dem Besuch mit der thailändischen Botschaft und dem Board of Investment of Thailand in Frankfurt aus gegebenem Anlass einen Wirtschaftstag Thailand im Auswärtigen Amt (07.06.2013) ausrichten.

Abbildung: Botschafterin Nongnuth - Thailand Forum & Preussische Gesellschaft

Thailand - Fashion Show Berlin 2016